Unser Organismus reagiert
wie ein kybernetisches System
Unser Organismus ist ein kybernetisches, das
heißt sich selbst regulierendes System, das mit Hilfe seiner
komplexen Regelkreise kontinuierlich versucht, Störfaktoren
auszugleichen. So bemüht sich beispielsweise der Körper,
einen dauernden VATA-Stimulus (s.o.)
durch Aktivierung seines eigenen
KAPHA's und PITTA's
zu kompensieren. Sind die Regulationsreserven jedoch einmal erschöpft,
gleitet der Organismus in eine Krankheit ab.
Wir müssen uns darüber im Klaren sein,
dass sich die Funktionen der Doshas innerhalb eines natürlichen
Spielraums bewegen. Ein Gleichgewicht dieser drei Prinzipien dürfen
wir nicht als starres Verhältnis von Vata, Pitta und Kapha
begreifen. Die drei Doshas stellen sich und ihre gegenseitige Beziehung
auf
veränderte Bedingungen ein: ein Prozess fortwährender
und äußerst dynamischer Anpassung. Gesundheit ist kein
Zustand, Gesundheit ist ein Prozess. Jeden Augenblick erwerben
wir sie uns neu. Toxine belasten Körper und Geist
Wir
stehen in ständiger Wechselwirkung mit
unserer Umwelt. So nehmen wir Toxine aus der Nahrung und der
Atemluft auf und schleusen sie in unsere Zellen. Oder aber wir
verarbeiten
die aufgenommene Nahrung nicht vollständig, so dass auch
aus diesem Grund unverdaute Rückstände in unsere Gewebe
und Zellen gelangen, ebenso wie durch negative Stimmungen und
emotionale
Belastungen. Diese Ablagerungen behindern die gesunden Stoffwechselvorgänge,
behindern die Versorgung der Zellen mit den notwendigen Nährstoffen,
die sie für eine gesunde Funktion benötigen und beeinträchtigen
dadurch die normale Funktionstüchtigkeit unserer Organe.
Diese Ablagerungen sind in Kombination mit einem Ungleichgewicht
der
Doshas für die Entstehung fast aller Krankheiten mitverantwortlich.
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